*INTRO
Ob bei Sonnenschein oder bei Mondschein, ob draußen oder drinnen, es wird viel passieren - und wir sind dabei!!!
Der Sommer in der Hauptstadt: heiß, sexy und ungewöhnlich. Genauso anders wie wir ...
Es gibt Grund genug, sich auf eine tolle Zeit zu freuen. Kommt, lasst uns richtig feiern und tanzen gehen!
Hot, hotter, am hottesten: beim Christopher Street Day am 25.06.2005, dem schönsten und buntesten Umzug zu Berlin ...
Oder geht mit uns auf Reisen - zu den schönsten Stränden, Clubs, Cafes und Hippiemärkten auf Ibiza!
Wer sonst noch in Spanien oder woanders in Europa oder hier in Deutschland weilt und gute Livebands sehen will, bekommt alles auf einen Blick
in unserem Festival Guide ...
Bei uns müsst ihr nicht bis Oktober warten: Wir testeten für euch die besten Biergärten. Hopfen und Malz, Berlin erhalt’s - o'zapft is ...
Packt die Badehose ein zum Abkühlen und Chillen: die schönsten Riesenbadewannen in und um Berlin!
Wir trafen Yuri Rozum, Russlands bekanntesten Klavierspieler - und bekannt mit Ex-Staatsmann Michail Gorbatschow. Er gab uns sein wohl ungewöhnlichstes
Interview: ein Virtuose mal ganz privat. Und am 16.06.2005 in concert in der Arena in Treptow. Gorbi wird auch da sein!
Siegessäule mal anders? Keine Parade? Keine Demo? Ja, wat denn nu? Alles neu macht der Juli: Project X, das andere Sommerhappening am 09.07.2005.
Wie, du hast deinen Koffer noch nicht gepackt? Auf nach Berlin, denn all das darf Mann und Frau, Jung und Alt nicht verpassen ...

Eure SUMMERLOVE - in neuem Look - mit noch mehr Themen ...
Lasst euch überraschen!

Euer SUMMERLOVE-Team
*CSD 2005
Berliner sind gerne draußen, bevorzugt in Parks, Straßencafés oder auf der Straße bei Festivitäten jeder Art. Die Open-Air-Freizeitkultur der Hauptstadt
braucht auch den internationalen Vergleich nicht zu scheuen. Dennoch haben die Berliner eine sagen wir mal „Erweiterung der Open-Air-Vergnügungsdisziplinen“ vorgenommen: Sie demonstrieren; aber nur,
wenn’s auch Sinn macht. Und wenn es Sinn macht, macht es oft auch Spaß. Das liegt daran, dass meistens viel Musik dabei ist und ein bunt gemischter Haufen von Menschen
aufeinander trifft. Dabei heraus kommen dann so lustige Veranstaltungen wie der Karneval der Kulturen, die Love Parade oder eben auch der Christopher Street Day.
Wenn wir mal ehrlich sind, ist der CSD in Berlin, spätestens seit dem Umzug der Love Parade vom Ku’damm auf die Straße des 17. Juni, die eigentliche Love Parade für die Hauptstädter. Mehr Platz, bessere Musik, buntere Wagen, nettere Menschen und man
ist auch noch unterwegs für eine gute Sache. Da kann der Berliner kaum widerstehen, auf die Straße zu gehen. Ergo hat der CSD in den letzten Jahren der „Big LP“ immer
mehr den Rang abgelaufen. In den letzten Jahren waren jährlich gar über 150.000 Besucher mehr beim CSD als beim mittlerweile abgesagten Techno-Kommerz-Spektakel.
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Linda Pearl –
der lange Weg zur Frau

Teil 2 – In der Summerlove-Ausgabe 2004 haben wir euch Linda Pearl vorgestellt.
Eine eigentlich ganz normale Drag-Queen – eigentlich ... Denn Linda hat das getan, was viele transsexuelle Männer nie in Betracht ziehen würden: Sie
akzeptierte die Tatsache nicht, dass sie in einem männlichen Körper geboren wurde, und unterzog sich dem langen und in der Tat schmerzhaften Weg der Umwandlung.
Linda war mal ein Junge, aber das ist lange her. Als kürzlich ihre Mutter starb, war eine Konfrontation mit der Familie und ihrem alten Leben unausweichlich. Sie redet nicht
viel darüber, aber ihre Gesten und Blicke lassen darauf schließen, dass dieses Treffen für alle Beteiligten nicht angenehm war. Aber Linda ist eine starke Frau - und eine solche
Frau wirft nichts so schnell aus der Bahn.
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*Michael Gorbatschow

Auf der Popkomm 2004 begann es. Elke Bader, Geschftsfuehrerin der Plattenfirma Mediaphon-Madacy aus Stuttgart und Jeannie Foitzik von SUMMERLOVE trafen sich. Elke Bader berichtete von einem Pianisten aus
Russland, der gern in Deutschland auftreten wuerde. Das Interessante war, dass dieser begnadete Musiker namens Yuri Rozum den ehemaligen sowjetischen Staatschef Michail Gorbatschow persnlich kennt und man gerne in Deutschland eine Feierlichkeit zum 20. Jahrestag der Perestroika realisieren wuerde.
Januar 2005: Armin Mostoffi, Hansdampf in allen Gassen und Mitarbeiter von SUMMERLOVE, erzaehlt Jeannie von seiner Mitarbeit am diesjaehrigen arena-Festival. Sie fragt, ob er auch daran interessiert sei, den russischen Musiker Yuri Rozum in das Programm der arena mit aufzunehmen. Man koenne ja Michail Gorbatschow als Gastredner einladen, wenn Yuri Rozum den Konzertabend gestaltet. Gorbatschow wuerde sicher kommen ...
Mostoffi ist von dieser Idee begeistert - glaubt aber der SUMMERLOVE Herausgeberin nicht, dass Michail Gorbatschow als Gastredner erscheinen wuerde. Heute wissen wir: Er kommt ... Wir haben Michail Gorbatschow einfach mal zum Hintergrund seines Besuchs befragt - und er hat uns auch geantwortet ...

Herr Gorbatschow, warum haben Sie Yuri Rozum fuer das Klavierkonzert in der Berliner arena ausgewaehlt?
Das war so. Im Fruehjahr des vergangenen Jahres kam Yuri Rozum, den ich seit langem kenne, zu mir und schlug mir vor, ein Konzert anlaesslich des 20. Jahrestages der Perestrojka zu geben. Ich habe seinen Vorschlag dankbar angenommen.
Dieses Konzert findet nicht zufaellig in Berlin statt. Rozum wird als Musiker nicht nur in Russland, sondern auch in Deutschland sehr geschaetzt. Darin kommt die Seelenverwandtschaft unserer beiden Voelker zum Ausdruck. Sie haben sich einander neu angenaehert und dabei die tragischen Ereignisse der Geschichte ueberwunden.
Fuer mich hat die Aufgabe der Vertiefung der Beziehungen zwischen den Menschen in Russland und Deutschland eine prinzipielle Bedeutung. Und gerade diese Aufgabe traegt auch das Russisch-Deutsche Forum Petersburger Dialog, dessen Mitvorsitzender ich bin.
Der Petersburger Dialog entstand vor fuenf Jahren auf Initiative von Bundeskanzler Schroeder und Praesident Putin hin. Eine seiner wichtigsten Errungenschaften ist die Gruendung des Russisch-Deutschen Jugendforums. Denn die Zukunft unserer beiden Laender liegt doch in den Haenden der Jugend und haengt vom gegenseitigen Verstaendnis der jungen Russen mit den jungen Deutschen ab.
Ich bin ueberzeugt, dass auch das Konzert des russischen Pianisten Yuri Rozum in der deutschen Hauptstadt diesem gegenseitigen Verstaendnis einen guten Dienst erweisen wird.

Michail Gorbatschow
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*10 JAHRE ARENA - DAS FEST
10 Jahre Arena - was waren Ihre persönlichen Highlights?
Mein Highlight ist, dass wir einen Grund haben, nach 10 Jahren hier zu stehen und zu feiern. Und das macht mich – uns! – stolz und glücklich.
Wie sind Sie ursprünglich auf die Location gestoßen und wie ist die Idee zur Arena entstanden?
Eigentlich war ich auf der Suche nach einer Wohnung; die fand ich dann hier. Aber wir hatten vorne keine Türen und mussten immer durch die Halle latschen. Und diese
Halle macht was mit dir, wenn du durch sie läufst. So war das. Das Unternehmen ist ja sehr gewachsen - und das in eigentlich wirtschaftlich
schwierigen Zeiten. Gibt es ein Erfolgsgeheimnis? Da gibt es kein Geheimnis. Wir versuchen uns einfach mit Dingen zu beschäftigen, die
uns interessieren und unsere Leidenschaft wecken. Wie viele Mitarbeiter gab es ursprünglich und jetzt?
Am Anfang gab es gar keine Mitarbeiter, nur Freunde, die fleißig mitgeholfen haben. Heute sind es über 200 Mitarbeiter.
Gibt es weitere Expansions- und/oder Umbaupläne?
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*FESTIVAL SOMMER 2005
(www.meltfestival.de)
Termin: 15. - 17. Juli
Ort: Ferropolis in Gräfenhainichen bei Dessau
Programm:
Underworld, Wir Sind Helden, Fischerspooner, Roisin Murphy, Tocotronic, Bloc Party, Maximo Park, GusGus , 13 & God (The Notwist vs. Themselves),
Tiefschwarz, Mouse On Mars, Laid Back, Benjamin Diamond, Klee, Andreas Dorau, Michael Mayer, Steve Bug, Wighnomy Brothers, André Galluzzi,
Moonbootica, The Robocop Kraus, Erobique, Deichkind, Whitey, Metope & Ada, Darshan Jesrani (Metro Area), Akufen, Sid Le Rock, Artist Unknown,
Krause Duo Nr. 2, Munk, Justus Köhncke, Kissogram, Dominik Eulberg, Jeremy P. Caulfield, Jake Fairley, Mathias Kaden, Phoneheads, Saint Pauli,
Le Hammond Inferno, Chloé, Acid Maria, Markus Kavka, Anja Schneider u. a. Die Stahlgiganten des ehemaligen Tagebaugeländes und der große See bilden eine
unvergleichliche Kulisse. Bei diesem faszinierenden Zusammentreffen von Ort und Klang tanzen Rocknerds, Popästheten und Electroheads zu einer homogenen
Mischung aus Dancebeats und Rockriffs. Song und Track sind gleichberechtigt. Camping: ausreichend vorhanden, im Preis inbegriffen, am See
Parken: ausreichend vorhanden, im Preis inbegriffen, kostenloser Bus-Shuttle zum Festivalgelände
Tickets: VVK 45,- (2-Tage-Ticket zzgl. VVK-Gebühren, inkl. Camping und Parken), AK 60,- (2-Tage-Ticket inkl. Camping und Parken),
35,- (Tagesticket Fr. oder Sa. inkl. Camping und Parken)
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(www.awakenings.nl)
Termin: 02. Juli Ort: Festivalterrein Spaarnwoude, Holland
Programm: Joris Voorn, Secret Cinema, Bart Skils, Darko Esser, Gideon, Michel de Hey, Shinedoe, Steve Rachmad, Frank Kvitta, Marko Nastic,
Marco Remus, Misa Salacova, PET Duo, Rush, Umek, Valentino Kanzyani, Function, Sebastian Kramer, Takaaki Itoh, Adam Beyer, André Galluzzi,
Cari LekeBusch, Chris Hope, Paco Osuna, Steve Bicknell, 2 Dollar Egg, Gabriel Ananda, Dominik Eulberg, Karotte, Krause Duo Nr. 2, Magda,
Ricardo Villalobos, Wighnomy Brothers, Zip & Sammy Dee
Tickets: VVK 36,75
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