| *INTRO |
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Sooo viele Veranstaltungen hintereinander: Berlin macht’s mal wieder vor, wie man einen actionreichen Sommer garantiert! Keine Frage, dass Berlin 2006 die Partyhauptstadt überhaupt sein wird. Sei dabei, mach dich auf den Weg und nimm nur das Nötigste mit: also, Personalausweis und Zahnbürste einstecken, Handy und EC-Karte nicht vergessen, und T-Shirt und Unterhose zum Wechseln sollten nicht fehlen – dann kann’s sofort losgehen ... Die Welt zu Gast bei Freunden: FIFA Fußball-WM 2006 vom 09. Juni bis 09. Juli. Unzählige Veranstaltungen rund um den Ball. Die besten Orte, wo man die Spiele hautnah sehen und erleben kann – von der kleinen Kneipe bis zu den großen Public-Viewing-Spots – bei uns im Heft auf einen Blick.
Jaaa, sie ist wieder daaa: die Love Parade! Der einzig wahre Raver-Umzug ist wieder auferstanden und pulsiert am 15. Juli durch die Stadt. Weiterfeiern dann eine Woche später beim Christopher Street Day. Am 23. Juli bahnt sich die bunteste Partydemo des Jahres ihren Weg durch Berlin. Und am 12. August findet zum zweiten Mal PLANET PRO BERLIN statt. Die Straße des 17. Juni verwandelt sich in den größten Dancefloor Europas. Auf 12 Bühnen werden über 100 DJs und Live-Acts zu sehen sein. Von uns für euch: alles rund um unsere Lieblingsstadt, die geilsten Partys, die Highlights in Sachen Feiern, Shoppen und Ausgehen, und das alles schön kompakt.
Wir sehen uns!
Euer SUMMERLOVE-Team |
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Termin: 12. August • Ort: Straße des 17. Juni, Berlin
Programm: Auf 1,2 km entlang der Straße des 17. Juni bis hin zur ehemaligen Entlastungsstraße präsentieren sich auch in diesem Jahr auf 12 Bühnen Bands und über 100 DJ’s aus allen Teilen der Welt. In der Zeit von 12 Uhr bis 22 Uhr wird die Straße des 17. Juni eine internationale Begegnungsstätte für Musikbegeisterte sein. Denn Berliner und Berlinbesucher kreieren gemeinsam zum zweiten Mal den größten Dancefloor Europas.
Weitere Infos unter www.planetpro-berlin.de
Stil: Elektronik, Reggae, Gitarrenrock und Pop.
Tickets: alles kostenlos |
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| *DAS MEGAEVENT 2006 |
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FIFA Fußball-Weltmeisterschaft! Wohin man sieht, mit wem man auch spricht, am Ende, aber meistens schon in der Mitte oder gleich am Anfang wird über Fußball und DIESE viereinhalb Wochen im Juni und Juli gesprochen.
Fußball wird von der Nebenbeschäftigung zum Haupt-Über-Thema, das uns alle in dieser Zeit bis in unsere Träume verfolgen wird. Welcher Spieler ist gesetzt, welcher Trainer hat die beste Taktik, Schraubstollen oder Noggen, Kurzarm- oder Langarm-Trikots, kontrollierte Defensive oder Hurra-Jubel-Fußball mit der jüngsten Mannschaft, die je ein WM-Turnier gespielt hat??? Jeder wird für alles die richtige Antwort haben und hoffen, bangen, zittern und natürlich auch jubeln, wenn seine Mannschaft genau das alles auf den Punkt in ihren Spielen umsetzt, um am 9. Juli im Finale in Berlin zu stehen. 32 Länder haben sich für die WM qualifiziert. Darunter natürlich die üblichen Verdächtigen wie Brasilien, Argentinien, England, Frankreich, Niederlande, Spanien und Italien. Dazu kommen einige gern gesehene Gäste aus Ländern, die noch nicht diese WM-Tradition haben wie die zuvor genannten: Japan, Südkorea, Australien, Kroatien, Costa Rica, Schweiz, Tunesien und Paraguay. Und letztendlich die Newcomer, die zum ersten Mal bei einer Fußball-Weltmeisterschaft auflaufen werden: Elfenbeinküste, Trinidad und Tobago, Angola, Tschechien, Ghana, Togo und Ukraine. |
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Fußball WM 2006
Wie soll ich da nur den Durchblick behalten/bekommen? Kein Problem! Wir haben die Weiten des Internets durchforstet und genau die richtigen Links für dich am Start!
Fangen wir bei den offiziellen Seiten an, die alles bieten, was es um das große Event herum an wichtigen Informationen gibt. Hier findest du die aktuellsten Informationen zu den Spielen, den Spielern, ihren Frauen, Frisuren und ihrer Tagesform. Hier erfährst du, wer was am Ball kann: aufpumpen, einfetten und ins Regal legen. Und möglicherweise alles mit der in Franz Beckenbauers Brille integrierten WM Chef Kamera live! |
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| *Hauptstadtgestalten |
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Ab dieser Ausgabe stellen wir euch in unserer Rubrik „Hauptstadtgestalten“ interessante Berliner und Berlinerinnen vor, die die Stadt durch die Dinge, die sie tun, und die Art, wie sie diese tun, prägen. Den Anfang macht Timo Röpke aka DJ Ultimo.
Look54 oder: Timo und die T-Shirts ...
Timo Röpke, 34, ist ein umtriebiger Kerl. Erfolgreiches Klamottenlabel, erfolgreiches Partylabel, erfolgreicher DJ. Kaum jemand mischt so viel in Berlin mit wie er. Und kaum einer ist so beliebt. Genau der richtige Kandidat also für unsere erste Hauptstadtgestalt.
"Eigentlich wollte ich nie in Klamotten machen so wie meine Eltern, aber irgendwie hat das nicht geklappt", sagt Timo Röpke. Dass er "in Klamotten macht", wäre wirklich eine Untertreibung; denn mit seinem Label Look54 hat er bereits für einige Furore gesorgt - und das nicht nur in Berlin. Die "Berlin"-Jacken sind mittlerweile ein weltweites und oft schlecht kopiertes Beispiel für den Look54-Style (Anm. d. Redaktion: Robbie Williams trägt einen Fake! Der Arme ...). Den Anfang machte Timo, als er aus einer Laune heraus begann, DJ-Sprüche auf Shirts zu basteln. Slogans wie "Kenn ich nicht, hab ich nicht, spiel ich nicht" oder "Ja, das muss so laut" kamen nicht nur beim Publikum gut an, sondern auch bei den Kollegen. Und so entwickelte sich bald ein kleiner Handel, der allerdings nicht so richtig viel Geld abwarf. Das hat sich glücklicherweise mit der Zeit geändert und mittlerweile hat Look54 fast schon so was wie ein kleines Imperium mit vier Läden in Berlin, allesamt in exponierter Lage. Timo macht sein Business inzwischen zusammen mit seinen Partnern Christoph und Thomas, was sicher nicht unerheblich zum Erfolg des Labels beiträgt. Als ob das nicht schon genug Arbeit wäre, ist Timo unter seinem Pseudonym DJ Ultimo zu einem der erfolgreichsten Berliner House-DJs avanciert. "Musik zu machen ist für mich fast schon eine missionarische Aufgabe. Es macht einfach Spaß, die Leute an gute Musik heranzuführen." |
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| *CHRISTOPHER STREET DAY 2006 |
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CHRISTOPHER STREET DAY 2006 – Freies Recht auf Verschiedenheit!
Auch in diesem Jahr gibt es natürlich in Berlin wieder einen CSD – und das am 22. Juli und schon zum 28. Mal. Und wie die Fußballgemeinde, die sich dann hoffentlich schon über einen würdigen Weltmeister (Deutschland z. B.) freuen kann, wünscht sich auch die CSD-Community, dass sich alle CSD-BesucherInnen „zu Gast bei Freunden“ fühlen. Nach langer und kontroverser Diskussion hat man auch ein gutes CSD-Motto gefunden: "Verschiedenheit und Recht und Freiheit" ist der 2006er Claim für die Berliner CSD-Demonstration. Umrahmt wird die große CSD-Demo wieder von der Pride Week, die diesmal vom 15.–23.7. stattfindet – einige Termine dazu findet ihr in diesem Heft.
Text: hb
DIE ROUTE
Die Aufstellung der Demo ist am 22.7. um 10:00 Uhr auf dem Ku'damm zwischen Olivaer Platz (Ende des Zuges) und Knesebeckstraße (Zugspitze) auf beiden Richtungsfahrbahnen. Abmarsch wird um 12:30 Uhr sein und dann geht es auf der Route Ku'damm ab Knesebeckstraße über Tauentzien, Wittenbergplatz, Urania (da Wechsel auf die Gegenfahrbahn der Kleiststraße), Nollendorfplatz, Bülowstraße, Potsdamer Straße zum Potsdamer Platz, dann über Leipziger und Ebertstraße zur Straße des 17. Juni bis zum gewohnten Endpunkt, der Siegessäule, wo ab ca. 17:00 Uhr die große Abschlusskundgebung stattfindet. Auf der Straße des 17. Juni zwischen Siegessäule und ehemaliger Entlastungsstraße pulsiert dann die Kundgebung mit vielfältigem und spannendem Bühnen- und Musikprogramm nonstop und munter gen Mitternacht und bietet viel Gelegenheit um zu reden, zu gedenken, zu ehren und vor allem gemeinsam zu feiern! Die Bühne steht wie gewohnt zu Füßen der Siegessäule in Blickrichtung Brandenburger Tor. Am Großen Stern und entlang der Straße des 17. Juni steht selbstverständlich ein reichhaltiges Angebot an Speisen und Getränken zur Verfügung.
Also: Schlapp machen gilt nicht! |
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DIE FORDERUNGEN
Da der CSD ja einen durchaus politischen Hintergrund hat und 2006 auch unter dem Leitthema „Politik“ steht, hat die Community auch wieder einige Forderungen an die Öffentlichkeit gerichtet:
Volle Gleichstellung von Lebenspartnerschaften mit der Ehe Gemß Bundesverfassungsgericht besteht zwischen Ehe und eingetragener Lebenspartnerschaft kein Abstandsgebot. Daher gibt es weiterhin akuten politischen Handlungsbedarf, insb. im Steuerrecht (Einkommen- bzw. Lohnsteuer, Erbschaft- bzw. Schenkungssteuer), in sozialversicherungsrechtlichen Fragen (Rente, Krankenversicherung, Pflegeversicherung) sowie im Tarif- und Beamtenrecht. Eine Neuordnung des Familienleistungs-Ausgleichs ist dringend geboten, die eine Umgestaltung des Ehegattensplittings und eine direkte Förderung von Lebensgemeinschaften mit Kindern beinhaltet. Ehe, eingetragene Lebenspartnerschaft und Familie bedürfen der Förderung und des Schutzes des Staates.
Anerkennung und Gleichberechtigung durch Information und Aufklärung in Schule und Lehrerfortbildung Zentrale Ursache für die Ablehnung und Diskriminierung von Homosexuellen und Transidenten ist Unwissenheit. Information und Aufklärung finden nicht nur im Elternhaus, sondern vor allem in der Schule statt, wo gleichgeschlechtliche und transidente Lebensweisen häufig noch immer totgeschwiegen werden. Homosexuelle Lebensformen und Transidentität müssen in der Gesellschaft aber als gleichberechtigt vermittelt werden und dürfen nicht nur ein Thema im Biologieunterricht sein. Eine qualifizierte Aus- und Fortbildung der Lehrkräfte, Kita- und Kiga-BetreuerInnen und ErzieherInnen ist dafür unabdingbare Voraussetzung. Schulleitungen werden aufgefordert, Aufklärungsprojekte durchzuführen. Bleiberecht für aus politischen, gesellschaftlichen oder religiösen Gründen verfolgte Homosexuelle und Transidenten |
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